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Denken Sie an die FSME-Impfung!

Wer gern draußen unterwegs ist, Sport im Grünen treibt oder einfach die Natur genießt, bewegt sich häufig auch im Zeckengebiet. Der Stich tut nicht weh, aber er kann schwerwiegende Folgen haben: Zecken können dabei gefährliche Krankheitserreger an Menschen übertragen. Dazu gehören Borreliose-Bakterien ebenso wie die Viren der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Um schlimme Erkrankungen zu verhindern, sollte man sich gegen die Spinnentiere und ihre Stiche durch Vorsorgemaßnahmen schützen. Dazu gehört auch die FSME-Impfung.

Junge sportliche Frau hält einen Impfpass in der Hand.
Die FSME-Impfung kann helfen, einer FSME-Erkrankung in der Folge eines Zeckenstichs vorzubeugen.

Die Krankheit FSME

Die FSME-Viren können beim Menschen eine FSME-Infektion auslösen. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Nach anfangs grippeähnlichen Symptomen tritt bei rund zehn Prozent der Betroffenen eine zweite Erkrankungsphase auf. In dieser Phase kann es zu einer Hirnhautentzündung kommen. Auch Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark sowie schwere Verläufe mit bleibenden neurologischen Ausfällen sind möglich. Die Krankheit ist nicht ursächlich behandelbar. Mit Medikamenten kann man nur Symptome wie Fieber lindern. Eine Infektion kann schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein. Vorsorgemaßnahmen wie die FSME-Impfung können helfen, dies zu verhindern.

Vorsorgemaßnahmen gegen FSME

Zu diesen Vorsorgemaßnahmen zählt zum Beispiel das Tragen geeigneter Kleidung: Lange Kleidungsstücke sowie festes Schuhwerk und das Ziehen der Socken über die Hosenbeine erschweren Zecken den Zugang zur Haut. Auf heller Kleidung sind die Tiere besser sichtbar: So kann man sie entfernen, bevor sie zustechen. Die Verwendung von insektenabweisenden Sprays, Repellents genannt, halten Zecken für einige Zeit von einem fern. Die Sprays müssen allerdings regelmäßig aufgefrischt werden. Wer draußen unterwegs war, sollte im Anschluss seinen Körper nach Zecken absuchen. Zudem gibt es die FSME-Impfung. Die Impfung kann einer FSME-Infektion in Folge eines Zeckenstichs vorbeugen.

Die FSME-Impfung

Die oftmals falsch als Zeckenimpfung bezeichnete FSME-Impfung hilft nicht gegen Zecken oder Zeckenstiche. Lediglich einer möglichen FSME-Erkrankung nach einem Zeckenstich kann vorgebeugt werden. Die FSME-Impfung gibt es für Kinder und Erwachsene. Der Hausarzt/Die Hausärztin kann rund um die Impfung beraten.

Für einen mehrjährigen Impfschutz werden drei Impfungen in einem festgelegten Zeitraum über mehrere Monate benötigt. Danach erfolgt eine regelmäßige Auffrischung im Abstand von 3 oder 5 Jahren. Doch auch eine Schnellimmunisierung ist möglich, wenn kurzfristig der Bedarf des Impfschutzes besteht, zum Beispiel wegen eines Urlaubs in einem FSME-Risikogebiet. Daher empfiehlt sogar die Ständige Impfkommission (STIKO) Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder dorthin reisen und dabei möglicherweise mit Zecken in Kontakt kommen, die FSME-Impfung. Zudem haben Personen in solchen Fällen Anspruch auf die Kostenübernahme durch die Krankenkasse.