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Kurzprofil: der Gemeine Holzbock

Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Zeckenart ist der Gemeine Holzbock, auch Ixodes ricinus genannt. Aber wie sieht diese Zeckenart überhaupt aus? Und viel wichtiger: Welche Krankheitserreger kann der Gemeine Holzbock übertragen?

Zwei Zecken krabbeln auf einem Blatt
Der Gemeine Holzbock ist in Deutschland weit verbreitet.

Der lateinische Name Ixodes ricinus lässt sich auf die Ähnlichkeit der kleinen Spinnentiere mit dem Aussehen von Rizinussamen zurückführen. Im Schnitt werden männliche Zecken dieser Art bis zu 2,55 Millimeter groß, die weiblichen Zecken sogar 3,5 Millimeter. Der Gemeine Holzbock gehört der Familie der Schildzecken an – Zecken dieser Art zeichnen sich durch den harten Schild aus, den sie auf dem Rücken tragen. Bei den Männchen bedeckt dieser den gesamten Rücken, bei den Weibchen nur einen Teil davon. Neben Wiesen, Büschen und Stadtparks zählen auch heimische Gärten zu den typischen Lebensräumen von Zecken. Aufgrund der milden Winter sind die Parasiten mittlerweile nahezu ganzjährig aktiv. Denn sobald die Temperaturen auf sieben Grad Celsius klettern, können Zecken aus ihrer Winterstarre erwachen. Durch ihre Stiche können die Parasiten gefährliche Krankheitserreger wie Borreliose-Bakterien oder Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Viren auf Menschen und Tiere übertragen. Wer gerne Zeit im Grünen verbringt, sollte daher an Zeckenvorsorge denken.

Weitere spannende Zecken-Fakten gibt es unter www.zecken.de