Keine Panik, mit diesen Tipps kann man die Zeckenentfernung selbst in die Hand nehmen

  • Die Entfernung sollte nach Entdecken der Zecken so schnell wie möglich erfolgen.
  • Mit Hilfswerkzeugen oder Fingern gelingt das Entfernen gut. Der Einsatz von Benzin, Nagellackentferner, Öl oder Alkohol hingegen sollte nicht verwendet werden.
  • Je nach verwendetem Hilfsmittel gibt es unterschiedliche Techniken. Für alle gilt: Die Zecke möglichst nah an der Haut, langsam und vor allem kontrolliert entfernen und dabei die Zecke nicht zerquetschen.
  • Auch wenn es nicht gleich beim ersten Versuch klappt, sollten Sie nicht verzweifeln. Im Anschluss ist es hilfreich, die Stichstelle mit einer jodhaltigen Salbe oder Alkohol zu desinfizieren.
  • Falls Teile der Zecke in der Haut stecken bleiben, ist dies nicht weiter schlimm, da der Körper sie dann meist selbst abstößt.
  • Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, wenn Sie unsicher sind, wie genau die Zecke entfernt werden soll.
  • Hat sich um die Einstichstelle eine Rötung gebildet und diese geht nicht zurück oder breitet sich weiter aus, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dies gilt auch bei einem starken Anschwellen der Einstichstelle, wenn Schmerzen auftreten, die Stelle heiß wird oder pocht. Auch wenn Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen oder andere Symptome auftreten, sollten Sie schnell einen Arzt konsultieren.
  • Beachten Sie bitte, dass es mehr als drei Wochen dauern kann, bis Symptome nach einem Zeckenstich erstmals auftreten.

 

Mit dem Stichtagebuch der ZeckTag-App können Sie Zeckenstiche dokumentieren und über mehrere Wochen Veränderungen beobachten.