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Reiten – für Annica Hansen mehr als nur ein Hobby

Morgens ganz früh durch den Wald reiten und der Natur beim Aufwachen zuzusehen – für Annica Hansen gibt es kaum etwas Schöneres. Warum auch Zeckenvorsorge in ihrem Alltag mit den Pferden eine wichtige Rolle spielt und wie Anfänger am besten aufs Pferd kommen, erfahrt ihr hier.

Faszination Pferde:

Der Alltag von Annica Hansen dreht sich fast ausschließlich um Pferde, denn sie hat ihr Leben mit den Vierbeinern zum Beruf gemacht. Auf Instagram und YouTube lässt sie ihre Follower an ihrem „Pony-Alltag“ teilnehmen, verrät Tipps und Tricks rund um Pferdehaltung und Reiten und tauscht sich mit ihrer Community aus.

Frau mit Pferd
Annica liebt ihre Pferde über alles.

Was macht die Faszination Pferde aus?

Annica wurde bereits als Kind von der Begeisterung für Pferde gepackt. Mittlerweile hat sie drei eigene Pferde, die Stuten Wölbchen und Cobie und den Hengst Canto. Auch wenn sie sportli-che Ambitionen hat, betrachtet Annica die Pferde nicht als Sportgerät. Schließlich sind es Lebe-wesen mit eigenen Charakteren, auf die man sich jeden Tag neu einstellen muss. Für sie stehen die ganz besondere Verbindung und das Vertrauen, das man zu einem Pferd aufbaut, im Mittel-punkt.

Vielseitig unterwegs: auf dem Platz und in der Natur

Annica ist täglich bei den Pferden, auch wenn sie nicht jeden Tag reitet. An reitfreien Tagen longiert sie die Pferde oder bringt ihnen kleine Tricks bei, zum Beispiel den Spanischen Schritt. Abwechslung ist ihr wichtig, denn so wird weder ihr noch den Tieren langweilig. Beim Reiten versucht sie ebenfalls, ihren Pferden möglichst viel Abwechslung zu bieten. Neben Dressur- und Springtraining stehen daher auch Ausritte auf dem Programm. Meist geht es dafür in ein nahe gelegenes Wäldchen, denn Annica liebt es, zusammen mit den Vierbeinern die Natur zu genießen.

Reiterin in der Natur
Annica liebt lange Ausritte in der Natur.

So kommt ihr aufs Pferd

Wer sich jetzt selber einmal in den Sattel schwingen möchte, braucht keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen. Grundsätzlich kann jeder mit dem Reiten anfangen, der eine gewisse Grundfitness besitzt. Annica empfiehlt, in einer Reitschule oder auch einem Urlaubsresort einen kleinen Crashkurs zu machen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Dazu bedarf es keiner besonderen Vorbereitung, am besten lässt man es einfach auf sich zukommen. Als Kleidung genügen eine Reithose, Stiefeletten mit einem kleinen Absatz und eine Reitkappe. In vielen Reitschulen kann man das Equipment für die ersten Probestunden sogar leihen. Für die Auswahl der richtigen Reitschule sollte man allerdings jemanden mitnehmen, der etwas Erfahrung hat und besser einschätzen kann, ob die Pferde richtig gehalten werden und ob der Unterricht gut ist.

zecken informationsportal

Zeckenvorsorge ist auch für Reiter wichtig

Reiterin mit Insektenschutzspray
Zeckenschutz ist Annica sehr wichtig.

Da sie viel draußen im Grünen unterwegs ist, kommt sie natürlich auch in Berührung mit Zecken. Zeckenvorsorge ist für Annica daher selbstverständlich, denn die Spinnentiere können Krankheitserreger wie FSME-Viren und Borrelien übertragen. Sie achtet darauf, möglichst lange Kleidung zu tragen und sprüht sich und die Vierbeiner mit insektenabweisenden Sprays, sogenannten Repellents, ein. Nach jedem Ausflug in die Natur sucht sie sich selbst und auch die Pferde nach Zecken ab. Menschen können sich auch durch Impfen gegen FSME schützen, für Tiere gibt es bislang keine Impfung.

Bedingt durch den Klimawandel fühlen sich auch neue Zeckenarten, zum Beispiel die Gattung Hyalomma, in Deutschland heimisch. Sie werden durch Zugvögel eingeschleppt und wurden hierzulande bereits auf Pferden entdeckt. Ein Exemplar dieser oft auch als „Tropenzecke“ bezeichneten Gattung steht aktuell im Verdacht, einen Pferdehalter im Sauerland mit den Erregern des gefährlichen Fleckfiebers infiziert zu haben. Grund genug für Annica, ohne Zeckenschutz nicht mehr ins Grüne zu gehen.