SUP, Flyboarding & Co. – diese Wassersport-Trends „verspaßen“ euch den nächsten Urlaub!

Wassersport

Wassersport ist mehr als nur Bahnen ziehen, das wisst ihr natürlich längst. Doch was verbirgt sich hinter Begriffen wie SUP oder Hovercraft? Wir verraten euch, welche Wassersport-Trends aktuell angesagt sind und welche ihr unbedingt ausprobieren solltet!

Wassersport-Trends: eine Übersicht

Puuuh, bei den vielen Wassersport-Neuheiten noch den Überblick zu behalten, ist gar nicht so leicht! Wir erklären euch die Wassersport-Trends in unserer Übersicht:

SUP – Stand-up-Paddling: auf dem Wasser stehen

Ein Wassersport-Trend, an dem in den vergangenen drei Jahren kaum einer vorbeigekommen ist: Stand-up-Paddling. Der Name sagt eigentlich schon alles: Ihr paddelt im Stehen auf einer Art Surfbrett. Warum SUP so beliebt ist? Zwei Gründe: SUP ist supereffektiv. Durch das Paddeln strafft ihr eure Arme, während ihr Beine und Bauch anstrengt, um sicher zu stehen. Und ganz nebenbei bewegt ihr euch sanft übers Wasser, was etwas sehr Meditatives hat. Viele Bootsverleihe und Sportvereine bieten mittlerweile SUP-Schnupperkurse an. Ihr könnt aber auch ohne Trainer ab aufs Wasser: Einfach Brett und Paddel ausleihen und los geht’s. Gerade für den Feierabend im Sommer unschlagbar! Neu ist das Riesen-SUP. Hier stellt ihr euch mit gleich mehreren auf ein großes Board – großer Spaß garantiert!

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Hovercraft: Jetski-Feeling mit Highspeed

Noch mehr Action bietet die Wassersport-Neuheit Hovercraft. Mit dem Luftkissenfahrzeug könnt ihr über Sand oder Wasser heizen. Das Fahrgefühl ist vergleichbar mit dem eines Jetskis. Macht sehr viel Spaß, erfordert aber etwas Anleitung und Übung. Wo ihr den Trend in die Tat umsetzen könnt? An fast allen Urlaubsorten mit Strand. Ins Ausland müsst ihr dafür übrigens nicht reisen: Auch in Friedrichshafen am Bodensee könnt ihr eine Runde auf dem Hovercraft drehen!

Flyboarding
Hoch hinaus! Beim Flyboarding lassen euch zwei Wasserfontänen in die Höhe schießen.

Flyboarding: zurück in die Zukunft

Ähnlich futuristisch ist auch der Wassersport-Trend Flyboarding. Die Idee: Ihr werdet auf ein Board geschnallt, das mithilfe von zwei Wasserfontänen in die Höhe gehoben wird. Gezogen wird das Ganze von einem Jetski. Kleiner Nachteil: Es ist nicht ganz günstig – und nicht jeder bekommt es sofort hin, denn ihr braucht etwas Körperspannung. Ausprobieren lohnt sich aber: Was anmutet, als wärt ihr Darsteller in einem James-Bond-Film, macht irre Spaß und liefert coole Urlaubsfotos!

Foiling oder auch Hydrofoil-Sailing: Das ist wie fliegen!

Die dritte Art, wie ihr übers Wasser schweben könnt? Mit einem Segelboot, das für das Foiling ausgelegt ist – im Prinzip ein Minikatamaran. Der Trick ist, so viel Wind auf die Segel zu bekommen, dass ihr mit dem Boot abhebt. Den Wassersport-Trend gibt’s seit 2010, die Marke RedBull veranstaltet inzwischen eine eigene Regattaserie für das Hydrofoil-Sailing. Für „Normalos“ gibt es zwei- bis dreistündige Einsteigerkurse an Urlaubsorten wie etwa dem Gardasee, bei denen ihr das Fliegen auf dem Wasser lernt.

Tubing: Wasserspaß im Sommerurlaub

Weitaus weniger Skills erfordert das Tubing. Ihr setzt euch in einen großen, mit Luft gefüllten Ring und lasst euch von einem Boot ziehen. Macht gerade in warmen Urlaubsorten und mit einer Gruppe sehr viel Spaß, denn ihr werdet öfter mal ins Wasser fallen! Wer einen ähnlichen Wassersport ausüben will, aber mehr Kontrolle haben will, probiert es am besten mal mit dem Wakeboarding – hinterm Boot oder an einer Wasserski-Anlage.

swimrun
Laufen? Schwimmen? Beim SwimRun geht beides zugleich!

SwimRun: Laufen? Schwimmen? Beides zugleich!

Ihr wollt lieber auf dem Boden bleiben? Kein Problem, dann bietet sich SwimRun an. Seinen Ursprung hat der Sport im Trailrunning. Wer nicht nur über Stock und Stein, sondern auch durch Wasser laufen will, sollte den Wassersport-Trend einmal ausprobieren. Zur Ausrüstung gehören ein Neoprenanzug sowie Trailschuhe, die schnell wieder trocknen. Ein beliebtes Rennen: Das „Ö-till-Ö“ (Insel zu Insel) vor der Küste Schwedens – hier geht’s 75 Kilometer über 23 Laufstrecken und 22 Schwimm-Abschnitte. Langweilig wird’s euch dabei garantiert nicht!

Aqua-Yoga: Entspannung im Einklang mit den Elementen

Sehr viel ruhiger und weniger anstrengend: Yoga in oder auf dem Wasser. Dieser Wassersport-Trend ist sehr entspannend und hilft euch abzuschalten. Gerade für Schwangere ist der Sport im Wasser sehr angenehm. Für die spezielle Art des Outdoor-Yogas AUF dem Wasser benötigt ihr ein SUP-Board. Damit paddelt ihr zunächst auf eine freie Fläche und turnt dann eure Flows – meist geht es sehr früh morgens in kleinen Gruppen aufs Wasser. Hinein fallen übrigens die wenigsten: Ein wenig Balance-Training und ein gleichmäßiger, konzentrierter Atem machen es möglich!

Ihr seid doch eher auf der Suche nach etwas klassischeren Wassersport-Arten? Dann probiert einmal Windsurfen, Wellenreiten oder Kiteboarden aus. Auch Kajak- oder Kanufahren sowie Rudern könnten etwas für euch sein. Oder ihr macht einfach einen Segel- oder Bootsführerschein und schaut euch das bunte Treiben im und auf dem Wasser mit etwas mehr Abstand an!

Wassersport-Trends: Wo kann ich sie ausprobieren?

Wo ihr die Neuheiten im Wassersport austesten könnt? Meistens reicht schon ein Ausflug an den nächsten Baggersee. Viele Wasserskianlagen bieten neben klassischen Wasserskikursen auch Spaßstunden mit Tubing & Co. an. Für Hovercraft, Flyboarding und Hydro-Sailing müsst ihr etwas weiter gezielter Ausschau halten – hier braucht es Gewässer, auf denen Segeln und Jetski-Fahren möglich sind. Diese Wasserneuheiten testet ihr deshalb am besten im nächsten Sommerurlaub am Meer aus! Sportarten wie Aqua-Yoga und Stand-up-Paddling könnt ihr meist auf dem örtlichen See oder Fluss ausüben. SwimRun ist theoretisch überall möglich – wie das Joggen auch.

 

fsme Risikogebiete

Wassersport – ein kleiner Ratgeber

So unterschiedlich die Arten von Wassersport auch sein mögen, ein paar Dinge sind überall gleich:

  1. Ihr benötigt in der Regel einen Freischwimmer, also das bronzefarbene Schwimmabzeichen.
  2. Sonnenschutz nicht vergessen: Im und auf dem Wasser wirkt die Sonne gleich doppelt so stark. Cremt euch gut ein und schützt euch mit Sonnenbrille, Käppi oder Hut.
  3. Badezeug und Flipflops oder Badeschlappen nicht vergessen. Leiht euch bei actionreichen Wassersport-Arten einen Neoprenanzug aus – auch wenn der euch erst eng und unbequem vorkommt: Wenn ihr bei voller Fahrt von einem Hover-Fahrzeug fallt, werdet ihr froh drüber sein!
  4. Portemonnaie, Smartphone und andere Wertsachen einschließen oder bei einem Freund am Ufer lassen. Beim Stand-up-Paddling könnt ihr – wie beim Kanu- oder Kajakfahren auch – auf einen wasserdichten Packsack ausweichen.
  5. Wie beim Schwimmen gilt der Grundsatz, den euch Mutti immer gepredigt hat: Nie mit vollem Bauch oder total überhitzt ins Wasser – euer Kreislauf wird es euch danken!

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